Operative Augenbehandlungen in Schweinfurt – Kataraktoperationen, Schieloperationen und intravitreale Injektionen
Innovative Lösungen für Ihre Sehgesundheit
Präzise Augenchirurgie für Ihre Sehkraft – im Augen MVZ Mainfranken bieten wir modernste operative Behandlungen für verschiedene Augenerkrankungen. Ob Kataraktoperationen, Schieloperationen oder intravitreale Injektionen – unsere spezialisierten Ärzte in Schweinfurt, Mellrichstadt und Bad Kissingen sorgen für Ihre bestmögliche Sehqualität. Lassen Sie sich individuell beraten!
Unsere Spezialisten verbinden langjährige Erfahrung in der Augenchirurgie mit modernster Medizintechnik, um Ihre Sehkraft nachhaltig zu verbessern. Ob minimalinvasive Laserbehandlungen am Auge oder chirurgische Eingriffe – wir setzen auf höchste Präzision und Sicherheit. Informieren Sie sich über unsere operativen Therapien in Schweinfurt und vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin!
Grauer Star
Der Graue Star ist eine Trübung der natürlichen Augenlinse, die zu verschwommenem Sehen und einer schleichenden Verschlechterung der Sehschärfe führen kann. Erfahren Sie hier, wann eine Operation sinnvoll ist, welche Linsenoptionen es gibt und wie wir gemeinsam mit Ihnen die individuell passende Behandlung auswählen.
Mehr über den Grauen Star
Bei einem Katarakt sprechen wir im Volksmund vom „Grauen Star“. Wer von einem Grauen Star betroffen ist, beklagt anfänglich ein Nachlassen der Sehschärfe sowie eine Trübung des Sichtfeldes. Diese Trübung geht von der Linse im Augeninneren aus und kann in extremen Fällen zum vollständigen Verlust der Sehkraft führen. Aufgrund der modernen Medizin kommt es heutzutage jedoch nur noch sehr selten zu Erblindungen durch den Grauen Star.
Die Beeinträchtigung durch eine Katarakt ist sehr unterschiedlich und beeinflusst sowohl die Behandlungsweise als auch den Operationszeitpunkt. Aus diesem Grund werden wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen einer sorgfältigen Untersuchung und einem anschließenden Gespräch alle Vorgehensweisen sowie den Behandlungsablauf besprechen.
In einem operativen Verfahren wird die eingetrübte Linse des Auges entfernt und durch eine künstliche Linse (Intraokularlinse, IOL) ersetzt. In den ersten Tagen nach der Operation können leichte Nebenwirkungen wie unscharfes Sehen auftreten.
Neben möglichen Sonderlinsen sorgt die Standardlinse (Monofokallinse – diese wird von den Krankenkassen übernommen) im Normalfall für eine vollständige Wiederherstellung des Sehvermögens. Dennoch gibt es Fälle, in denen diese Standardlinse nicht alle Seheinschränkungen beheben kann. Für besondere Fälle oder persönliche Wünsche können spezielle Sonderlinsen eingesetzt werden:
Optische Biometrie
Ist eine Operation des Grauen Stars (Katarakt) bei Ihnen geplant, werden die getrübten Anteile der eigenen Linse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Im Rahmen der Voruntersuchung wird Ihr Auge vermessen und die für Sie bestmögliche Kunstlinse berechnet. Ziel dieser Berechnung ist es, dass Sie nach der Operation möglichst eine schwache Brille benötigen oder idealerweise ein gutes Sehen ohne Brille erreichen. Diese Berechnungsmethode nennt man Biometrie.
Die Biometrie ist ein Messverfahren, mit dem die ideale intraokulare Kunstlinse individuell ermittelt wird. Hierbei gibt es zwei Verfahren:
1. Verfahren
Die seit langem etablierte und von Ihrer Krankenkasse übernommene Methode der Ultraschallbiometrie, bei der jedoch systembedingt eine gewisse Schwankungsbreite (Ungenauigkeit) auftreten kann.
2. Verfahren
Die optische Biometrie ist das neueste und exakteste Verfahren (berührungsfreies, computergesteuertes Laser-Messverfahren), das allen anderen Methoden in Zielgenauigkeit und Qualität überlegen ist. Diese Leistung kann jedoch nicht über Ihre Krankenkasse abgerechnet werden.
Sollten Sie sich für ein Mehr an Genauigkeit mittels optischer Biometrie entscheiden, lassen Sie uns bitte wissen, ob Sie diese Untersuchung wünschen.
Multifokal-Linsen
Eine Linse, die eingesetzt wird, wenn sowohl in der Ferne als auch in der Nähe eine gute Sehqualität gewährleistet werden soll. Nach Einsetzen der Linsen kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Brille verzichtet werden. Eine mögliche Nebenwirkung ist eine erhöhte Wahrnehmung von Lichtblendungen. Dies sollte bei der Auswahl dieser Linsen berücksichtigt werden. Nicht jeder Patient ist geeignet – eine sehr sorgfältige Untersuchung ist daher zwingend erforderlich.
Nachtsicht
Wenn ein hohes Kontrast- und Dämmerungssehen erwünscht ist, sind Sonderlinsen mit asphärischen Eigenschaften die richtige Wahl. Diese Art von Linsen ermöglicht ein gutes Sehen in der Dämmerung und bei Nacht und ist auch hilfreich bei jüngeren Menschen mit weiten Pupillen. Hier gibt es eine große Variabilität in der Auswahl der jeweils optimalen Linse (nicht jede Linse ist für jeden Patienten optimal).
Blaulichtfilterlinsen (Makulaschutz)
Mit zunehmendem Alter färbt sich die Linse im Auge natürlicherweise gelb und bietet dadurch Schutz vor kurzwelliger, schädigender Blaulichtstrahlung. Muss aufgrund einer Kataraktoperation die Linse entfernt werden, ist dieser Schutz nicht mehr gegeben, da die neu eingesetzte Standardlinse diese Eigenschaft nicht besitzt. Aus diesem Grund wurden spezielle Blaulichtfilterlinsen mit einer gelblichen Färbung entwickelt, die diese Schutzfunktion nachahmen. Diese Blaulichtfilterlinsen gibt es selbstverständlich auch in speziellen optischen Varianten entsprechend den individuellen Besonderheiten des Auges.
Torische Linsen
Torische Linsen helfen zusätzlich dabei, Hornhautverkrümmungen zu korrigieren. Sie ermöglichen es, ein gutes Sehen ohne Brille zu erreichen. Torische Ausführungen sind oft bei Multifokallinsen oder speziellen Nachtsichtlinsen sehr sinnvoll.
Akkommodative Linsen
Bei diesen Intraokularlinsen handelt es sich um elastische Gel-Linsen, die mithilfe der Augenmuskulatur nach vorn verlagert werden können. Dadurch ist ein stufenloses Sehen in die Ferne und in nahegelegene Bereiche ohne Brille möglich. Für diese Linsen gibt es noch keine Langzeiterfahrungen, weshalb ein Einsatz sehr sorgfältig geprüft werden muss.
Grüner Star
Der Grüne Star (Glaukom) ist eine chronische Augenerkrankung, bei der ein erhöhter Augeninnendruck den Sehnerv schädigen und unbehandelt zum dauerhaften Sehverlust führen kann. Informieren Sie sich hier über moderne Diagnostikverfahren, konservative Therapien sowie operative und laserbasierte Behandlungsmöglichkeiten zur nachhaltigen Drucksenkung.
Mehr über den Grünen Star
Beim Glaukom, besser bekannt als „Grüner Star“, handelt es sich um ein krankhaftes Erscheinungsbild der Augen, bei dem das Sehvermögen immer weiter abnimmt. Typisch für ein Glaukom ist ein steigender Augeninnendruck, der durch Abflussbehinderungen des Kammerwassers verursacht wird.
Ein Glaukom ist in zahlreichen Fällen die Ursache für Erblindung. Je früher ein Grüner Star erkannt wird, desto höher sind die Chancen auf Erhaltung des Sehvermögens. Da der Verlauf zu Beginn ohne weitere Beschwerden verläuft, ist es beim Eintreten erster Einschränkungen des Sehens oftmals zu spät für eine rein medikamentöse Behandlung durch Augentropfen. Dann kann nur noch eine spezielle Glaukom-Operation Abhilfe schaffen. Heutzutage stehen hierfür verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung.
Wenn wir Auffälligkeiten bei einer Glaukom-Untersuchung feststellen, wie:
- Erhöhter Augeninnendruck
- Gesichtsfeldausfälle
- Ausfälle im Rahmen der FDT-Perimetrie
- Dünne Hornhaut
- Sehnervenkopfschaden
Dann empfehlen wir Ihnen die Durchführung weiterer Untersuchungen zur genaueren Abklärung dieser Auffälligkeiten.
Ein Teil dieser Untersuchungen sind Kassenleistungen. Die Kosten hierfür werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.
- Tagesdruckmessung (TDM)
- Zentrales Gesichtsfeld HF24-2
Die folgenden Untersuchungen sind medizinisch äußerst sinnvoll und arbeiten mit modernsten Techniken. Sie gehören jedoch nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Wir bieten Ihnen diese Untersuchungen daher als IGeL-Leistungen zu einem moderaten Preis an.
Frequenzverdopplungsperimetrie (FDT)
- Vermessung der Nervenfaserschicht (GdX)
- OCT-Analyse des Sehnervs
- Konservative Therapien
- Bildvermessung der Nervenfaserschicht
Selektive Laser-Trabekuloplastik (SLT)
Die Selektive Laser-Trabekuloplastik (SLT) ist eine neue, sehr sichere Lasertherapie, mithilfe derer eine Blockade des abfließenden Kammerwassers verringert und der Augeninnendruck gesenkt werden kann.
Durch die besonders kurzen Laserimpulse im grünen Lichtbereich entstehen am Auge keine thermischen Schäden. Mit geringer Energie zielt das Licht auf die Pigmente im Kammerwinkel des Auges. Der körpereigene Heilungsprozess baut die behandelten Zellen anschließend ab und verbessert so den Abfluss des Kammerwassers – und damit auch den Augeninnendruck.
Innerhalb von zwei Tagen nach der Behandlung sollte der Erfolg der Therapie spürbar sein. Das Auge wird danach jedoch weiterhin in regelmäßigen Abständen kontrolliert.
Die Behandlung ist schmerzfrei, und durch den niedrigen Energiewert des Lasers wird ein Schaden am umliegenden Gewebe vermieden, sodass die Therapie bei Bedarf wiederholt werden kann – ein Vorteil, den andere Laserbehandlungen nur eingeschränkt bieten.
Trabekulektomie
Die Trabekulektomie zählt zu den Standardmethoden beim primären Offenwinkelglaukom, einer der häufigsten Formen des Grünen Stars. Bei diesem Eingriff entfernen wir chirurgisch einen Teil der Lederhaut und erschaffen somit einen künstlichen Abflusskanal für das Kammerwasser, damit dieses wieder uneingeschränkt abfließen kann. Da diese Art des Eingriffs eine Vernarbung der Zellhaut hinterlassen kann, verabreichen wir während der Operation ein zellteilendes Medikament mit dem Inhaltsstoff Mitomycin C.
iStent
Seit einigen Jahren können bei einem leichten bis mittelstarken Glaukom sogenannte Stents eingesetzt werden. Diese Implantate helfen dabei, Flüssigkeit aus dem Auge abzuleiten und so den Augeninnendruck zu senken. Die iStents sind so klein, dass sie ganz ohne Naht eingesetzt werden können und kein Fremdkörpergefühl hinterlassen.
iStent-Operationen können häufig gut mit einer gleichzeitigen Grauen-Star-Operation (Katarakt-OP) kombiniert werden.
XEN
XEN-Implantate sind kleine Drainageröhrchen, die unter die Bindehaut eingesetzt werden. Diese Silikonröhrchen fungieren als künstlicher Abflussweg, um das Kammerwasser hinter das Auge zu leiten und dort abfließen zu lassen. Das Ergebnis ist ein verminderter Augeninnendruck. Im Gegensatz zur Trabekulektomie muss die Bindehaut nicht chirurgisch aufgeschnitten werden.
Viskokanalostomie
Bei diesem Operationsverfahren wird ein Mikrokatheter in den Augenableitungskanal (Schlemm’schen Kanal) eingeführt und mit einer gelartigen Substanz erweitert. Die viskoelastische Flüssigkeit sorgt dafür, dass der Kanal offen bleibt und das Kammerwasser regulär abfließen kann.
Glaskörperoperationen
Erkrankungen des Glaskörpers oder der Netzhaut können das Sehvermögen erheblich beeinträchtigen und erfordern in manchen Fällen einen mikrochirurgischen Eingriff. Erfahren Sie hier wie der Eingriff abläuft und welche modernen Verfahren wir einsetzen.
Mehr über Glaskörperoperationen
Bei der Glaskörperoperation, auch Vitrektomie genannt, wird der Glaskörper im Auge durch einen operativen Eingriff entfernt. Wir erachten einen solchen Eingriff als notwendig, wenn Erkrankungen an der Makula oder der Netzhaut im hinteren Augenabschnitt vorliegen.
Ablauf der Glaskörperentfernung
Der Glaskörper sorgt im Augeninneren für die nötige Stabilität des Augenraums und besteht aus einer gelartigen Substanz. Während der Operation nehmen wir unter strengen sterilen Bedingungen mithilfe eines Mikroskops feine Schnitte am Glaskörper vor.
Durch diese Schnitte können wir das Innere des Glaskörpers absaugen und die darunterliegende Netzhaut sorgfältig behandeln.
Anschließend füllen wir den entstandenen Freiraum mit einem Gas oder einer speziellen Flüssigkeit auf, die ähnliche Eigenschaften wie die zuvor entfernte Substanz besitzt. Die zugeführte Flüssigkeit wird vom Körper innerhalb der nächsten zwei Wochen durch körpereigene Flüssigkeit ersetzt.
In der Regel findet der Eingriff unter Vollnarkose oder in selteneren Fällen unter örtlicher Betäubung statt.
Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
Die altersbedingte Makuladegeneration betrifft die Netzhautmitte und kann zu einem Verlust des zentralen Sehens führen. Lesen Sie hier, welche therapeutischen Möglichkeiten wir anbieten und wie wir den Krankheitsverlauf gezielt verlangsamen können.
Mehr über AMD
Die Netzhaut in unserem Auge spielt eine tragende Rolle für unser Sehvermögen. Einfallende Lichtreize werden in elektrische Impulse umgewandelt und anschließend über den Sehnerv an unser Gehirn weitergeleitet. Im Zentrum der Netzhaut befindet sich die Stelle des schärfsten Sehens, die Makula. Dieses Zentrum besitzt die höchste Lichtverarbeitung. Mit steigendem Alter können sich Abnutzungserscheinungen bzw. eine Degeneration an der Makula bemerkbar machen. Die Makula kann dabei die einfallenden Lichtreize nicht mehr vollständig verarbeiten, und es kommt zu unscharfem Sehen sowie Einschränkungen des Sichtfeldes.
Man unterscheidet zwischen zwei Formen der AMD:
1. Trockene AMD
Die trockene AMD ist die am häufigsten vorkommende Form der Degeneration. Fetthaltige Ablagerungen (Drusen) unter der Netzhaut schädigen die Sinneszellen und führen dazu, dass diese langsam absterben. Dadurch kommt es zu Sehstörungen, die sich zunehmend bemerkbar machen, bis es – wenn keine rechtzeitige Behandlung erfolgt – zu einem nahezu vollständigen Verlust des Sehvermögens kommen kann.
Behandlung der trockenen AMD
Photobiomodulation = PBM (Valeda Light Delivery System)
Mit der modernen Therapieform der Photobiomodulation kann die trockene altersbedingte Makuladegeneration schmerzfrei und berührungslos behandelt werden. Im Idealfall wird diese Methode in frühen und mittleren Stadien eingesetzt.
Während der Behandlungssitzung wird das Auge des Betroffenen etwa fünf Minuten lang mit Licht unterschiedlicher Wellenlängen bestrahlt. Das Licht regt die Stoffwechselaktivität der Zellen an und sorgt so für eine Stabilisierung der Sehstärke. Die Behandlung erfolgt insgesamt neunmal innerhalb von drei bis vier Wochen (empfohlen werden drei Behandlungen pro Woche).
Vorteil der PBM
Es ist teilweise möglich, eine Verbesserung der Sehkraft um etwa 10–20 Prozent zu erreichen. Die erste Wirkung zeigt sich nach circa vier bis sechs Wochen. Eine Wiederholung der Behandlung wird meist nach sechs Monaten empfohlen. In fortgeschrittenen Stadien kann zumindest eine Verlangsamung der Verschlechterung erreicht werden.
2RT-Laser
Mit diesem modernen Laser werden die Netzhautzellen rund um die Makula stimuliert und zur Regeneration angeregt. Dadurch werden Ablagerungen von Fett- und Abfallstoffen vermindert und das Sehvermögen verbessert. Der Einsatz ist nur bei bestimmten Formen der trockenen AMD sinnvoll.
Eine Behandlung mit dem 2RT-Laser ist in Spätstadien nicht zu empfehlen.
Prophylaxe mit Nahrungsergänzungsmitteln
Oftmals entstehen Krankheiten und Beschwerden durch einen Mangel bestimmter Vital- und Mineralstoffe. In manchen Fällen kann ein Fortschreiten der Degeneration durch die Einnahme bestimmter Vitamine verlangsamt, jedoch nicht vollständig gestoppt werden. Wichtige Mikronährstoffe zur Vorbeugung von AMD sind beispielsweise Vitamin C und E sowie Zink.
In einer persönlichen Sprechstunde erörtern wir mit Ihnen eine mögliche Behandlung durch Vitaminzufuhr und Prophylaxe mit Nahrungsergänzungsmitteln.
Für bestimmte Stadien ist eine Therapie oder Ergänzungstherapie mit COQUN S sehr hilfreich. COQUN S ist ein Stimulator der mitochondrialen Aktivität (Kraftwerke der Zellen). Sprechen Sie uns an.
2. Feuchte AMD
Die feuchte AMD wird nur bei einem kleinen Anteil der betroffenen Patienten diagnostiziert. Diese Form zeichnet sich durch die Bildung krankhafter Blutgefäße innerhalb der Makula aus, die durch das Gefäßwachstumshormon VEGF ausgelöst wird. Diese neu gebildeten Gefäße sind jedoch instabil und undicht. Es tritt Flüssigkeit aus, wodurch es zu Blutungen und Schwellungen in der Netzhaut kommt. Das Ergebnis ist eine Verschlechterung der Sehkraft.
Behandlung der feuchten AMD
Derzeit kann die feuchte Makuladegeneration nur durch die Injektion medikamentöser Wirkstoffe in das Auge – die sogenannte intravitreale Injektion – behandelt werden. Die Medikamente enthalten einen Hemmstoff, der das Wachstum und die Neubildung der krankhaften Blutgefäße stoppen soll.
Netzhautoperationen
Schäden oder Ablösungen der Netzhaut müssen frühzeitig behandelt werden, um bleibende Sehbeeinträchtigungen zu vermeiden. Informieren Sie sich hier über operative Verfahren, Ablauf und Nachsorge moderner Netzhautchirurgie.
Mehr über Netzhautoperationen
Wenn es im Auge zu einer Netzhautablösung kommt oder kleine Einrisse auf der Netzhaut entstanden sind, kann es im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Erblindung kommen. Um dies zu verhindern, wird in einem solchen Fall eine Netzhautoperation durchgeführt.
Die Netzhaut (Retina) ist zu einem großen Teil für die Sehfähigkeit zuständig. Bei einer Ablösung oder dem Entstehen von Löchern kann Flüssigkeit aus dem Glaskörper zur Netzhaut vordringen und diese langsam ablösen.
Gründe für eine Erkrankung der Netzhaut:
- Fortgeschrittene diabetische Einwirkung
- Löcher oder Risse in der Netzhautmitte
- Bindegewebswucherungen, Tumore oder Traumata
- Ablösung durch Beschädigungen oder Verletzungen
Bei einem leichten Verlauf, beispielsweise bei der Entstehung kleiner Löcher, können wir in den meisten Fällen ambulant unter Lokalanästhesie mit einer Laserbehandlung eingreifen und die Löcher verschließen. Liegt jedoch bereits eine Ablösung der Netzhaut vor, kann nur noch ein operativer Eingriff unter Vollnarkose vor Schlimmerem bewahren.
Behandlung und Operationsverfahren
- Eindellung der Netzhaut mit Silikonplomben
- Befestigung von Kunststoffringen (Cerclagen) um den Augapfel
- Gasblase im Auge zum Anlegen der Netzhaut (pneumatische Retinopexie)
Laserbehandlung
Lasertherapien ermöglichen eine besonders präzise und schonende Behandlung verschiedener Augenerkrankungen. Erfahren Sie hier, in welchen Fällen eine Laserbehandlung sinnvoll ist und welche Vorteile diese Methode bietet.
Mehr über Laserbehandlungen
Netzhautlöcher und Netzhautrisse
Löcher oder Risse in der Netzhaut sind ein ernstzunehmender Befund, da sie zu einer Netzhautablösung führen können. Unbehandelt droht dem Betroffenen der Verlust seiner Sehkraft.
Löcher in der Netzhaut entstehen oftmals durch degenerative Veränderungen der Netzhaut oder durch eine Abhebung des Glaskörpers. Dabei werden Gefäße beschädigt oder instabil, und es kommt zu kleinen Rissen oder Löchern.
Beim Auftreten erster Symptome verspürt der Patient in der Regel keine Schmerzen.
Bemerkbar macht sich ein Einriss oder Loch in der Netzhaut durch das Sehen von Schatten, Nebel- und Rußgebilden oder Lichtblitzen. Wird die Gefahr einer Netzhautablösung früh genug erkannt und die Netzhaut liegt noch an, kann in vielen Fällen bereits mit einer ambulanten Laserbehandlung vorgebeugt und eine Netzhautablösung verhindert werden.
Laser-Behandlung von Netzhautlöchern und -rissen
Für eine Augenlaserbehandlung an der Netzhaut werden zu Beginn betäubende Tropfen in das Auge gegeben. Anschließend wird ein spezielles Kontaktglas, ähnlich einer Lupe, auf das zu therapierende Auge gesetzt. Mithilfe dieses Glases kann der Operateur die feinen Risse oder Löcher in der Netzhaut besser einsehen. Durch den Einsatz eines Laserstrahls werden gezielt kleine Vernarbungen hervorgerufen, die das Loch oder den Riss verschließen.
Nach dem Laser-Eingriff an der Netzhaut sollten Sie für etwa 24 Stunden kein Auto fahren und schwere körperliche Belastungen für mehrere Tage vermeiden. Eine Kontrolle des Erfolgs der Laserbehandlung ist unbedingt erforderlich.
Liegt bereits eine größere Ablösung der Netzhaut vor, kann in der Regel nur noch ein operativer Eingriff unter Vollnarkose helfen.
Glaskörpertrübungen
Glaskörpertrübungen, auch „Floater“ oder „Mouches volantes“ (fliegende Mücken) genannt, sind aus medizinischer Sicht harmlos. Dennoch können die als Schatten oder dunkle Punkte wahrgenommenen Flecken im Alltag störend sein und das Sichtfeld einschränken.
Eine Trübung innerhalb des Glaskörpers tritt meist aufgrund altersbedingter Veränderungen von Gewebesträngen auf. Die in jungen Jahren noch klare Substanz im Glaskörper verklumpt mit der Zeit und kann trübe Stränge bilden.
Mit der Laser-Vitreolyse bieten wir Ihnen eine moderne Behandlungsform an, mit der wir diese Verklumpungen schonend auf ambulantem Weg entfernen können.
Bei diesem Verfahren werden sehr kurze Lichtimpulse zielgenau auf die Gewebeverdichtungen gerichtet. Diese werden dadurch in kleinere Stücke zerteilt und sind anschließend deutlich weniger störend. Der gesamte Ablauf ist sehr schonend und weitgehend schmerzfrei für den Patienten. Ein großer Vorteil ist: Das Auge muss nicht eröffnet werden, und es besteht keine Infektionsgefahr.
Bei einigen Formen der Glaskörpertrübung, die den Patienten stark stören, kann jedoch nur eine Vitrektomie (PPV) helfen.
Diabetische Veränderungen der Netzhaut
Diabetes (Diabetes mellitus) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der Betroffene aufgrund einer erhöhten Blutzuckerkonzentration an Gefäßveränderungen im gesamten Körper leiden. Neben Schäden an Nerven, Gehirn, Nieren und Herz sind häufig auch die Augen betroffen.
Bei der zuckerbedingten Netzhauterkrankung (diabetische Retinopathie) verändern sich in einem fortgeschrittenen Stadium die Gefäße innerhalb des Auges stark, und es kommt zu einer Mangelversorgung der Zellen sowie zum Austreten von Flüssigkeit. Die Netzhaut kann dadurch Schaden nehmen, und das Sehvermögen wird beeinträchtigt.
Wird die Beeinträchtigung durch eine Retinopathie frühzeitig erkannt, kann durch eine gezielte Laserbehandlung Schlimmeres vermieden und die Sehstärke erhalten bleiben.
Bei diabetischen Ödemen ist häufig auch eine IVOM erforderlich.
Wir empfehlen Ihnen daher, sich als betroffener Diabetiker auch ohne auftretende Symptome regelmäßig untersuchen zu lassen. Diabetische Schäden treten oft deutlich früher auf als eine spürbare Sehverschlechterung. Bei rechtzeitiger Behandlung kann das Fortschreiten häufig begrenzt werden.
Schieloperation
Fehlstellungen der Augen können zu Doppelbildern oder funktionellen Sehproblemen führen. Lesen Sie hier, wie wir durch gezielte operative Korrekturen die Augenstellung harmonisieren und Ihre Sehqualität verbessern können.
Mehr über Schieloperationen
Das im Volksmund bekannte „Schielen“ wird unter Fachleuten „Strabismus“ genannt und bezeichnet eine Fehlstellung der Augen, bei der die Blickrichtung beider Augen voneinander abweicht. Eine solche Sehstörung kann angeboren sein oder durch spätere Einflüsse wie Tumore oder Hirnverletzungen verursacht werden. Strabismus ist nicht nur ein rein kosmetisches Problem, sondern kann auch zu bleibenden Sehbehinderungen und psychischen Problemen führen.
Die für das Schielen typische Fehlfunktion der Augenmuskeln kann bereits im Kindesalter auftreten und neben einer optischen Auffälligkeit auch zu Sehschwächen führen. Ist das Schielen noch nicht weit fortgeschritten, werden zunächst konservative Behandlungsmethoden wie z. B. das Tragen einer Brille oder das Abdecken des gut sehenden Auges angewendet. Im Normalfall kann die Fehlstellung in vielen Fällen dadurch bereits verbessert werden. Sollte eine konservative Behandlung nicht anschlagen, wird eine Operation empfohlen. Bei besonders starken Schielwinkeln oder beim Spätschielen wird oftmals direkt operiert.
Ein chirurgischer Eingriff wird an den äußeren Augenmuskeln vorgenommen. Bei Erwachsenen geschieht dies oftmals unter lokaler Betäubung, während bei Kindern eine Vollnarkose gegeben wird.
In einer Voruntersuchung wird festgelegt, welches Auge operiert werden muss und wie die Seheinschränkung behoben werden kann. Dabei wird untersucht, ob ein Augenmuskel gestärkt oder geschwächt werden muss. Ziel einer Schieloperation ist nicht nur die kosmetische Korrektur der Fehlstellung, sondern vor allem eine Verbesserung der Sehkraft ohne Doppelbilder. Ist eine Fehlsichtigkeit vorhanden, kann diese durch die Operation nicht beeinflusst werden, sodass das Tragen einer Sehhilfe auch nach dem Eingriff weiterhin erforderlich sein kann.
Lidoperation
Veränderungen der Augenlider können sowohl funktionelle Beschwerden als auch ästhetische Beeinträchtigungen verursachen. Informieren Sie sich hier über operative Möglichkeiten, Ablauf und individuelle Behandlungsoptionen.
Mehr über Lidoperationen
Das Lid schützt unser Auge vor Schmutz- und Umwelteinflüssen, wirkt sich aber auch auf unser äußeres Erscheinungsbild und Schönheitsideal aus.
Wenn es zu Lidoperationen kommt, wird zwischen medizinischen Eingriffen (gesundheitliche Veränderung) und Eingriffen kosmetischer Natur (rein optische Veränderung) unterschieden. Ist ein operativer Eingriff aufgrund gesundheitlicher Beschwerden notwendig, werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen.
Eine Operation am Augenlid wird häufig ambulant durch einen kleinen Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nur wenn ein größerer Eingriff notwendig ist, z. B. bei der Entfernung von bösartigen Tumoren, empfehlen wir eine stationäre Behandlung.
Ptosis (hängendes Lid)
Ptosis ist die fachliche Bezeichnung für ein herabhängendes oberes Augenlid. Dabei kann das herabhängende Lid in extremen Fällen zu Einschränkungen des Sehvermögens führen.
Ausgelöst wird eine derartige Fehlfunktion durch eine Muskelschwäche im Lidhebemuskel oder durch eine Beeinträchtigung des zugehörigen Nervs. Auch mit zunehmendem Alter kann sich das Lid absenken und Beschwerden verursachen. Entsprechend der Ursache wird durch den Arzt eine passende Behandlungsmethode empfohlen. In den meisten Fällen wird der Lidmuskel operativ gekürzt und anschließend gestrafft.
Blepharochalasis (Lidfehlstellung / Schlupflid)
Eine Blepharochalasis zeigt sich in einer Fehlstellung des Oberlids. Das Augenlid ist dabei stark erschlafft und es kommt zu Schwellungen. Wenn das Bindegewebe auf diese Weise erschlafft, können Sichteinschränkungen und Schwierigkeiten beim Öffnen des Auges die Folge sein, die sich auch in Kopfschmerzen äußern können. Aus diesem Grund sind die Auswirkungen eines Schlupflids nicht nur rein kosmetisch, sondern können auch gesundheitlicher Natur sein. Die Behandlung erfolgt bei uns durch einen chirurgischen Eingriff, bei dem überschüssiges Gewebe unter örtlicher Betäubung entfernt wird.
Entropium
Bei einem Entropium handelt es sich um ein sogenanntes Rolllid. Hierbei ist das Lid nach innen verdreht. Durch das verdrehte Lid reiben die Wimpern an der Horn- und Bindehaut, wodurch schmerzhafte Entzündungen und Schäden entstehen können. Eine Korrektur kann durch einen operativen Eingriff erfolgen.
Ektropium
Während ein Entropium ein nach innen eingerolltes Lid darstellt, beschreibt ein Ektropium ein nach außen gerolltes Augenlid. Aufgrund dieser Rollrichtung entstehen Reizungen im Auge sowie ein Mangel an Befeuchtung, da sich das Lid nicht mehr ordnungsgemäß schließen lässt. Gleichzeitig kann es zu einem tränenden Auge kommen, da die Tränenflüssigkeit aufgrund der Fehlfunktion des Unterlids nicht mehr richtig abfließen kann. Durch einen kleinen operativen Eingriff wird ein Teil des erschlafften Lids entfernt und neu angelegt.
Lidtumore
Lidtumore bezeichnen Gewebeveränderungen am Ober- oder Unterlid. Diese Tumore können gutartig oder bösartig sein.
Gutartige Tumore
- Muttermale
- Blutschwämme
- Gerstenkörner (eitrige Entzündungen)
- Xanthelasmen (Fettablagerungen)
- Papillome (Wucherungen, Warzen)
Bösartige Tumore
- Basaliome: weißer Hautkrebs
- Melanome: schwarzer Hautkrebs
Während gutartige Tumore in den meisten Fällen harmlos sind und gegebenenfalls durch kosmetische Eingriffe behandelt werden können, sollten bösartige Geschwülste schnellstmöglich operativ entfernt werden. In etwa 90 % der Fälle von bösartigen Liderkrankungen handelt es sich um das Basalzellkarzinom, auch bekannt als Basaliom. Basaliome greifen zwar das umliegende Gewebe an, bilden jedoch keine Tochtergeschwülste und breiten sich daher nicht weiter aus. Dennoch kann es zu Fehlstellungen des Lids sowie zum Verlust von Wimpern kommen.
Die Diagnose von Lidtumoren kann oftmals bereits durch sichtbare Veränderungen am Auge bzw. an der Haut um das Auge gestellt werden. Um sicher festzustellen, um welche Art von Tumor es sich handelt, führen wir eine ausführliche Untersuchung des Augengewebes durch.
Die weitere Behandlung sowie das Therapieverfahren hängen von der endgültigen Diagnose und dem Zustand des Patienten ab. In den meisten Fällen ist jedoch eine operative Entfernung erforderlich.
Tränenwegsoperation
Verengte oder blockierte Tränenwege führen häufig zu chronischem Tränenfluss oder Entzündungen. Erfahren Sie hier, wie wir durch gezielte operative Maßnahmen den natürlichen Tränenabfluss wiederherstellen.
Mehr über Tränenwegsoperationen
Im Falle einer Verstopfung oder Verengung des Tränenwegsystems kann die Tränenflüssigkeit nicht mehr ungehindert abfließen. Die Folge sind dauerhaft gereizte Augen sowie eine verschwommene Sicht, die das Sehvermögen des Betroffenen beeinträchtigen kann.
Bleibt eine solche Veränderung im Tränenkanal unbehandelt, besteht das Risiko einer Infektion oder sogar einer Abszessbildung. Um eine derartige Fehlfunktion sicher zu diagnostizieren, führen wir zunächst eine sorgfältige augenärztliche Untersuchung durch, um andere mögliche Erkrankungen auszuschließen.
Liegt tatsächlich eine Verstopfung vor, kann mittels einer Tränenwegspülung die Engstelle im Kanal lokalisiert und anschließend operativ behandelt werden. Ein solcher Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und kann entweder von außen oder minimalinvasiv (endoskopisch) durchgeführt werden.
Ist der Tränenkanal über eine längere Strecke hinweg verengt oder verschlossen, führen wir einen Eingriff von außen durch – die sogenannte „Toti-Operation“. Dabei schaffen wir einen neuen Zugang zwischen Tränenkanal und Nase, sodass die Tränenflüssigkeit über diesen chirurgisch angelegten Weg in die Nase abfließen kann.
Bei einem endoskopischen Verfahren befreien wir das Tränenwegsystem mithilfe feiner chirurgischer Instrumente von der Verstopfung und erweitern das Gangsystem.
Intravitreale Injektionen
Bestimmte Netzhauterkrankungen erfordern die gezielte Gabe von Medikamenten direkt in den Glaskörperraum. Lesen Sie hier, wie eine IVOM-Behandlung abläuft und bei welchen Erkrankungen sie eingesetzt wird.
Mehr über diese Injektion
Die Therapieform der intravitrealen Injektion, auch IVOM (intravitreale operative Medikamentenapplikation) genannt, bietet einen modernen und schmerzarmen Weg, Medikamente direkt in den Glaskörper des Auges zu injizieren.
Mithilfe dieses Verfahrens können Netzhaut- und Glaskörpererkrankungen gezielt behandelt werden. Insbesondere die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD) wird seit einigen Jahren mit dieser Methode mit sehr hoher Erfolgsquote therapiert.
Eine IVOM-Behandlung führen wir ambulant unter strengen sterilen Bedingungen durch. Nachdem das Auge gereinigt und das Lid stabilisiert wurde, erfolgt eine örtliche Betäubung. Anschließend bringen wir das Medikament mithilfe einer sehr feinen Nadel seitlich in das Auge ein. Das Einführen ist schmerzfrei, es kann lediglich ein leichtes Druckgefühl während der Behandlung auftreten. Nach Abschluss erhalten Sie einen Augenverband mit einer antibiotischen Salbe. Aufgrund der Reizung des Auges und der erweiterten Pupillen sollten Sie nach dem Eingriff nicht selbst Auto fahren. Eine Kontrolle des Auges sollte innerhalb der nächsten 48 Stunden erfolgen.
Weitere Indikationen für die IVOM
- Diabetisches Makulaödem
- Augenvenenthrombosen mit Ödem
- Sterile Netzhautentzündungen (Uveitis) mit Ödem
- Myopische Neovaskularisation
- Glaskörpertraktion
- Kleine Makulalöcher
Cross-Linking-Operation
Die Cross-Linking-Operation ist ein modernes Verfahren zur Stabilisierung der Hornhaut bei Keratokonus und dient dazu, ein Fortschreiten der Verkrümmung frühzeitig zu verhindern. Erfahren Sie hier, wie der Eingriff abläuft und was nach der Behandlung zu beachten ist.
Mehr zu dieser Operation
Keratokonus benennt eine Augenkrankheit, die eine Ausdünnung und kegelförmige Wölbung der Hornhaut zur Folge hat. Aufgrund dieser Veränderung der Hornhaut kommt es zu verschwommener oder verzerrter Sicht sowie Lichtempfindlichkeit, wodurch die Sehstärke stark abnimmt. Die Ursache sowie Entstehungsgründe sind noch weites gehend unklar. Vermutungen von Experten legen jedoch nahe, dass Keratokonus durch eine Erbkrankheit oder Stoffwechselstörung ausgelöst werden kann.
Anfängliche Beschwerden durch eine Hornhautkrümmung können durch Sehhilfen wie zum Beispiel Brillen oder spezielle Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Auch eine Operation ist vor allem in einem Frühstadium sinnvoll, da eine bereits zu stark fortgeschrittene Verkrümmung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Ist die Ausweitung also noch nicht zu weit, ist eine Korrektur durch das sogenannte Cross-Linking-Verfahren (dt. Quervernetzung), welches die Wölbung verringern oder sogar ganz anhalten kann, dringend zu empfehlen.
Ablauf einer Cross-Linking Operation
Die Hornhaut stabilisieren und das weiter fortschreiten der Verkrümmung anhalten. Das sind die Ziele des modernen therapeutischen Cross-Linking-Verfahrens. Um dies zu erreichen, entfernen wir in einem ersten Schritt unter lokaler Betäubung durch Augentropfen die obere Zellschicht der Hornhaut. Danach geben wir in regelmäßigen Abständen eine Vitamin-B2-haltige Riboflavin Lösung auf das Auge und bestrahlen diese gleichzeitig mit UV-Licht. Die Kombination dieser beiden Einflüsse lässt die Fasern in der Hornhaut stärker vernetzen und bilden somit einen stärkeren Halt, der wiederherum die Verkrümmung stoppt.
Der Eingriff selbst ist schmerzfrei, risikoarm und hat bisher gute Erfolgsergebnisse hervorgebracht.
Nach der Operation & Nachsorge
Unmittelbar nach der Behandlung setzen wir eine weiche Verbandskontaktlinse auf das Auge, die während des Heilungsprozesses das Auge schützen wird. In den ersten Stunden nach der Operation kann es zu Augenirritationen und Schmerzen kommen. Um Schmerzen oder Juckreiz zu mindern, können wir Ihnen Medikamente und Augentropfen verschreiben. Das Sehvermögen wird bis zu etwa vier Wochen nach dem Eingriff eingeschränkt sein.
Was versteht man unter operativen Therapien im MVZ Mainfranken?
Unter operativen Therapien verstehen wir medizinische Eingriffe, mit denen wir Schmerzen lindern, Funktionsstörungen beheben oder Erkrankungen gezielt behandeln. Im MVZ Mainfranken planen und begleiten wir Ihren Eingriff individuell und mit höchster medizinischer Sorgfalt.
Welche operativen Leistungen bietet das MVZ Mainfranken an?
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum operativer Leistungen – von minimalinvasiven Eingriffen bis hin zu chirurgischen Therapien bei Verletzungen oder funktionellen Beschwerden. Dabei legen wir großen Wert auf moderne Verfahren und eine schonende Behandlung.
Wie läuft die Vorbereitung auf eine operative Therapie ab?
Vor einer Operation führen wir mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch, erheben Ihre Krankengeschichte und klären alle offenen Fragen. Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Therapieplan und sorgen für eine sorgfältige Vorbereitung Ihres Eingriffs.
Welche Vorteile haben operative Therapien?
Wir verbinden moderne medizinische Technik mit langjähriger fachärztlicher Erfahrung. Während des gesamten Behandlungsprozesses – von der Beratung bis zur Nachsorge – stehen wir Ihnen persönlich zur Seite und gewährleisten höchste Sicherheitsstandards.
Wie kann ich einen Termin für eine operative Therapie vereinbaren?
Sie können Ihren Termin telefonisch, online oder direkt vor Ort bei uns vereinbaren. Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrem Anliegen und informieren Sie über alle weiteren Schritte.


